Messprinzip

Ein Photometer besteht aus einer Lichtquelle, einem Detewktor und einer Halterung für ein Gefäß (Küvette) für die zu untersuchende Substanz, die so angeordnet ist, dass das Licht das zu analysierende Medium durchstrahlt und danach auf den Detektor trifft. Absorbiert die Probe in der Küvette Licht der eingestrahlten Wellenlänge oder tritt Streuung durch eine Trübung oder an Partikeln auf, wird der Lichtstrahl abgeschwächt und der Detektor registriert eine geringere Intensität als ohne Probe.

Photometer im MC4plus und MC10 plus

Die in den Modellen MC4plus und MC10plus eingebaute Photometereinheit kann Messungen mit den Wellenlängen 405 und 650 nm vornehmen, die frei wählbar sind. Die optische Messung der Koagulation beruht auf der Bildung einer Trübung der Probe bei Ausbildung des Fibrinnetzwerks und ist wie bei der mechanischen Messung eine Endpunktmethode. Bei der Endpunktbestimmung kann in der Software zwischen mehreren Methoden gewählt werden.

Mit der Software CoagView können die Werte des Fotometers in Echtzeit dargestellt und als Excel-Tabelle gespeichert werden. Für optische Messungen stehen im Einstellmenü drei frei programmierbare Plätze zur Verfügung. Damit können beispielsweise DDimer-Bestimmungen oder Kinetikmessungen mit Freisetzung chromogener Substrate durchgeführt werden. Mit den MC4plus / MC10plus - Geräten können somit alle gängigen Gerinnungstests durchgeführt werden.

Bereits vorhandene MC-Geräte können mit einem Photometermodul nachgerüstet werden.